Vorführung des Dokumentarfilmes "Danziger Bahnhof"

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Am 6.11.2008 laden das Deutsch Polen-Institut Darmstadt zusammen mit dem goEast Filmfestival und dem Rex-Kino in Darmstadt zur Vorführung des Dokumentarfilmes "Danziger Bahnhof" mit der polnischen Regisseurin Maria Zmarz-Koczanowicz (20.30 Uhr). Die Vorführung findet statt in Zusammenhang mit dem "Dokumenrary Award" der Stiftung Erinnerung und Zukunft im Rex-Kino (Helia-Passage).

GoEast-Filmfestival und das Deutsche Polen-Institut präsentieren in Zusammenarbeit mit dem programmkino rex den Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ unterwegs:

Danziger Bahnhof (Dworzec Gdański), Polen 2007, 55 Min., OF mit englischen UT

Der Dokumentarfilm zeigt die Schicksale von Juden, die im Jahr 1968 aus Polen nach Israel auswanderten – nicht freiwillig, sondern als Reaktion auf antijüdische Propaganda. Polnische Staatsorgane bedienten sich nach dem Sechs-Tage-Krieg (1967) des latenten Antisemitismus, um Stimmung gegen die jüdischen Bürger Polens zu machen. Zahlreichen Menschen wurde wegen »Zionismus« und »staatsfeindlicher Bestrebungen« die Staatsbürgerschaft entzogen. Tausende verließen unter dem wachsenden Druck ihre Heimat. Vom Warschauer Bahnhof Dworzec Gdański brachen sie in ihnen unbekannte Länder und eine ungewisse Zukunft auf. Fast vierzig Jahre danach zeigt der Film ein Wiedersehen zwischen diesen Auswanderern.

Der Dokumentarfilmpreis »Erinnerung und Zukunft« zeichnet Regisseure aus, die sich kritisch und konstruktiv mit gesellschaftlichen Entwicklungen in den Ländern Mittel- und Osteuropas auseinandersetzen. Seit 2008 wird er gemeinsam von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« und »goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films« in Wiesbaden verliehen. Um den mit 10.000 € dotierten Preis „Erinnerung und Zukunft“ konkurrierten sechs Filme, darunter DANZIGER BAHNHOF / DWORZEC GDAńSKI von Maria Zmarz-Koczanowicz. Den Preis des Festivals 2008 erhielt der Film BLUMENBRÜCKE (PODUL DE FLORI) des rumänischen Regisseurs Thomas Ciulei.

Beide Filme werden im Herbst in Kiew, Darmstadt, Düsseldorf und Berlin in Anwesenheit der Regisseure gezeigt und von Diskussionsrunden begleitet. Die internationale Veranstaltungsreihe Dokumentarfilmpreis »Erinnerung und Zukunft« unterwegs wird von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert und in Darmstadt gemeinsam mit dem Deutschen Polen-Institut und dem programmkino rex veranstaltet.

Maria Zmarz-Koczanowicz studierte Malerei an der Kunsthochschule Breslau/Wrocław. 1982 schloss sie ein Regiestudium an der Fakultät für Radio und Fernsehen der Schlesischen Universität Kattowitz/Katowice ab. Als Regisseurin von fast 50 Dokumentarfilmen wurde sie vielfach auf Festivals ausgezeichnet, unter anderem in Paris, Danzig und Krakau.

Das Deutsche Polen-Institut zeigt einen anderen Film dieser Regisseurin, »Generation 1989«, am 28. Oktober 2008 im Rahmen des vhs-Blockseminars »Polnische Jugend 1989-2008«.

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Filmvorführung und Gespräch mit Regisseurin Maria Zmarz-Koczanowicz

Einführung und Moderation: Dr. Andrzej Kaluza und Nadja Rademacher (goEast Filmfestival)

6. November 2008, 20:30 Uhr

programmkino rex, Wilhelminenstr. 9 (Helia Passage Darmstadt)

Eintritt 5 Euro

Quelle: www.deutsches-polen-institut.de

Foto: Veranstalter.

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